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majo
neugieriger Zapper

Alter: 48 Sternzeichen:  Anmeldungsdatum: 11.04.2008 Beiträge: 44 Benutzergruppen:
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Hallo Freunde,
ich sehe und höre viele Stücke von Euch.
Vieles wird durch Sample möglich.
Ich habe dabei immer ein wenig Bedenken.
Irgend wann , wenn Eure Stücke Geld wert sind kommt jemand und klagt.
Wie sichert Ihr euch ab? Wie sind die rechtlichen Regeln?
Hatte schon jemand von Euch so einen Fall?
Viele Grüße Majo |
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Sin2
Senior Zapper


Alter: 31 Sternzeichen:  Anmeldungsdatum: 08.02.2006 Beiträge: 401 Benutzergruppen:
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Hey Majo,
im Internet kursieren ja immer wieder Gerüchte wie z.B. " 3 sek. darf man frei samplen" das ist natürlich alles totaler Quatsch.
Theoretisch und praktisch muss man sich für jeden Schnipsel die Rechte einholen. In der Praxis interessiert es aber fast nie einen... weil es sich finanziell nicht lohnen würde den Karl Schnütz aus Oberammergau jetzt irgendwie Zivilrechtlich zu belangen..... Es sei denn er steht morgen mit seiner More Bounce- Schlagerversion in den Top Ten und kassiert kräftig ab.
Aber selbst dann wirst du nicht verklagt... dann ist eben alles Verhandlungssache und spätestens dann muss man die bittere Erfahrung machen, einen Musikrechtanwalt zu engagieren und viel Geld für eine gute rechtliche Beratung bzw. entsprechende Verträge hinzulegen.
Man darf ja nicht vergessen dass der Urheber des Titels, Samples etc. durch ein mögliches Cover sehr viel Geld verdienen kann. Deshalb ist grundsätzlich keiner abgeneigt wenn seine Sachen gesampled werden.
Ozone kann noch einiges dazu erzählen. Er wurde von einem relativ bekannten Produzenten-Team aus den USA "gesampled" und es wurde alles über einen Anwalt geregelt. Es war kein Rechtsstreit oder ähnliches. Sondern die Leute haben sozusagen angefragt ob sie sein Sample benutzen dürfen.
In diesem Sinne ...
Egal wie ... ob eigenes Zeug oder Sample-Material, es kann sehr schnell ein Hit werden und beide Parteien verdienen Geld. |
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*Daz Dillinger,MC Eiht, Big WY, Spice1,Concious Daughters* |
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Funkmaster Ozone
Zapptown-Crew


Alter: 38 Sternzeichen:  Anmeldungsdatum: 10.02.2006 Beiträge: 1381 Benutzergruppen:
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Ja das absichern läuft über Anwälte. Also an erster stelle steht der track...den mußte ertsmal fertig haben...und wenn Du was gesamplet hast macht es sinn dafür die Rechte einzuholen.
Wie auch immer es kommt immer ein wenig drauf an was Du vorhast mit dem Teil.
Es gibt da Unternehmen die das dann in die Hand nehmen.Das Verfahren nennt sich dann Sample cleareance.
Geht meiste sehr schnell von statten...die Anwälte handeln was aus und dann ist gut.
Gibt aber auch Fälle wo Du dann Pech hast weil der gesampelte Künstler keinen Bock drauf hat.
Bei meinen Tracks habe ich vielleicht 10% maximal samples drin.
Wenn man alles selber einspielt bringt das Musikrechtlich gesehen auch einige Vorteile.
Wenn ich gesampelt werde finde ich das eigentlich cool...weil Du so halt auch ne Art feedback bekommst.
In Japan haben die sogar schon songs von mir nachgebaut.
Ich finds cool. |
_________________ Back in The days Bootsy collins calls the Talkbox a drug addiction."Everybody wants to use it. It is a special gift, and its forbidden for you to Know the secrets. It will always
be a Mystery."
From "how to wreck a nice Beach/
The vocoder from world war II to Hip Hop." |
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majo
neugieriger Zapper

Alter: 48 Sternzeichen:  Anmeldungsdatum: 11.04.2008 Beiträge: 44 Benutzergruppen:
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Danke für die schnelle Antwort.
Es ging mir um einen Beitrag von psicolor, indem er schrieb das er gerne Drums aus den 70er sampled um den Schlagzeuger zu sparen.
Das fand ich für mich interessant.
Viele Grüße Majo |
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